Salvador Dalí : Immortalité Tetraédrique du Cube
So lautet der Titel, den Dalí einer Graphik in der Reihe Dix Recettes de l'Immortalité 1973 gab. In seiner Erläuterung zu dieser Graphik begründet der Maler den Titel damit, dass das aus einem Würfel geschnittene Oktaeder mit Hilfe von Tetraedern zum Würfel wiedergeboren wird.
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Wie das Oktaeder im Würfel liegt, zeigt die Figur hierneben: Jede der sechs Ecken des Oktaeders liegt in der Mitte einer Würfelfläche, und jede der acht Flächen des Oktaeders ist einer Ecke des Würfels zugewandt. Beide Körper haben zwölf gleich lange Kanten. Umgekehrt bilden die Mittelpunkte der acht Flächen des Oktaeders die Ecken eines kleineren Würfels, dessen sechs Seitenflächen den Ecken des Oktaeders zugewandt sind. In diesem Würfel liegt wieder ein Oktaeder, und so fort. Außen um den Würfel läßt sich wieder ein Oktaeder denken. So geht die Folge von Körpern nach innen und außen unendlich weiter! | ![]() © www.dante-2000.de 2007 |
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Um diese Verwechslung aufzuklären, habe ich als Außentitel meines Buchs ISBN 978-3-8260-3640-8 die Figur aus demselben alten Geometriebuch gewählt, welche auch die von Dalís Titel erwähnten Tetraeder zeigt. In ihr ist aber das Oktaeder sehr verborgen. Die Figur nebenan zeigt es deutlicher. Ein Grund dafür ist, dass ich nur vier der acht auf Oktaederflächen gesetzten Tetraeder rot eingezeichnet, die anderen vier aber weggelassen habe. Es sollte jedem Betrachter leicht fallen, sie in Gedanken zu ergänzen. Bei den roten Linien kann man auch an Gummifäden denken, mit denen das Oktaeder in den Würfel eingehängt ist. Die gezeigten roten Linien bilden für sich allein ein weiteres Tetraeder. | ![]() © www.dante-2000.de 2007 |
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